Unterwegs – auch für die Mönchsrobben

von La Nave - Schule die bewegt am 14. Juli 2017
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Liebe Frau Panou

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir knapp 2000.- Schweizer Franken für Archipelagos und die Mönchsrobben gesammelt haben.
Ihr Vortag hat uns sehr berührt und wir wollten auch etwas zu Ihrem Projekt beitragen.
Zu Ihrer Frage, wo der Jakobsweg anfängt:  Der Jakobsweg ist ein Netz aus Wegen, das über ganz Europa gespannt ist und nach Santiago de Compostela in Spanien führt. Unser Weg fing in Rüeggisberg an. Von dort liefen wir 89,2 Kilometer nach Lausanne.
Und wo wir gerade bei Fragen sind: Reicht das Geld aus? Wie viele Flyer können damit produziert werden?

Herzliche Grüsse
Eva, Ronja und die 1. und 2. Oberstufe der Scuola Vivante


Hallo Eva, Ronja und die 1. und 2. Oberstufe der Scuola Vivante, hallo Herr Weber

Was für eine tolle Überraschung!!! Ganz ganz herzlichen lieben Dank Euch allen von uns allen in Archipelagos! Wir sind Euch sehr dankbar für die volle Unterstützung – aber wir sind auch ganz stolz über Euch: Ihr habt eine richtige kleine Heldentat vollbracht. Abgesehen nämlich vom Wandern auf dem Jacobsweg ganze 89,2 km, gehört auch viel Energie und Überzeugungskraft dazu, um dabei noch um Spenden zu werben – und zwar eine solche Summe. Und überhaupt, erstmal auf die Idee zu kommen braucht es auch viel Phantasie! Und die habt Ihr wohl, nicht zuletzt dank der Scuola Vivante und der Lehrerschaft. Bravo!

Persönlich freue ich mich auch sehr, dass mein Vortrag Euch so berührt hat und hoffe, im nächsten März mit einem neuen Thema wieder bei Euch sein zu können. Und, ja, das Geld reicht für die Broschüren: wir haben schon im April  1.000 Stück nachgedruckt, um genug Material für die Besucher jetzt in der Touristensaison im Sommer zu haben. Das kostete ca. 700 € und wir haben es vorgeschossen (beim Druck kommt es ja immer auf die Menge an).

Mit dem Rest Eurer Spende werden wir die sogenannte „Eigenbeteiligung“ decken (also die Geldsumme, die wir selber beitragen müssen), wenn hoffentlich unser Antrag an die EU über Schäden von Robben und Delfinen an Fischereigerät durchgeht. Darin ist die Schaffung neuer Broschüren mit vorgesehen. Und falls der Antrag nicht durchgehen sollte, werden wir trotzdem neue Broschüren schaffen, die dann auch die neueren Einsichten über die Verteilung der Mönchsrobbe und andere neue Erkenntisse beinhalten werden. In die neuen Broschüren kommt die Scuola Vivante natürlich auch mit drauf als Mitfinanzierer und wir werden Euch sicher einen Teil zuschicken. Wieviele flyer gedruckt werden können hängt davon ab, ob wir den Antrag durchbekommen oder nicht. Das werden wir im Herbst erfahren.

Ich möchte hier, anlässlich Eurer tollen Initiative betonen, wie viel das Engagement eines jeden ausmachen kann, wenn es um Naturschutzangelegenheiten geht (und nicht nur dabei). Nur so,alle zusammen, können wir eine Wende erreichen. Nochmals bravo!

Danke auch für die Antwort über den Jacobsweg, ich habe nicht genau gewusst, wo der von der Schweiz aus anfängt. Das Wort Santiago ist eine Art Verkürzung vom Wort Sankt Jacob auf spanisch, habe ich gelesen. Daher auch die vielen Santiagos in der Welt: Santiago de Compostela, Santiago de Chile, usw.

Wir bedanken uns nochmas ganz herzlich und würden Euch gerne mal bei uns auf Kefalonia begrüssen und Euch auch in andere mediterrane Naturschutz-Angelegenheiten einführen.

Im Namen von uns allen
Aliki Panou

Webseite Archipelagos

Sehr geehrter Herr Weber, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante

„Archipelagos“ liegt unserem Verein ebenso sehr am Herzen. Aus diesem Gedanken heraus wurde auch „Pro Archipelagos“ (mit Sitz in Zürich, Präsidentin: Frau Esther Menet-Baumann) gegründet, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, die seit Jahren so effektiv agierende Organisation von Frau Aliki Panou, nach Kräften zu unterstützen: Der Naturschutz, resp. das ökologische Denken, müssen in Griechenland unter Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern gleichermassen geweckt und gefördert werden.

Die Leistung der Scuola Vivante übertrifft jedoch alles, was wir bis jetzt in dem Rahmen des freiwilligen Engagements junger Menschen erlebt haben und ich möchte den Initiatoren und allen Mitwirkenden dazu ganz herzlich danken und gratulieren!

Ich finde, dieses Ergebnis – und insbesondere die ökologische Gesinnung Ihrer Schüler – müsste einer breiteren Öffentlichkeit publik gemacht werden und wäre gerne bereit, einen von Ihnen entsprechend gestalteten Artikel (auf Deutsch oder auf Englisch) auf unseren Websites, auf Facebook und LinkedIn zu veröffentlichen.

In Erwartung Ihrer Rückmeldung wünsche Ihnen/Euch einen schönen Sommer und weiterhin viel Erfolg bei Ihren Unternehmungen

Ihre/Eure
Liana Fries
Verein Griechischer Akademiker in der Schweiz
Präsidentin

www.seeel.ch